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 | SiwaschseeDer Siwaschsee oder einfach Siwasch (eng. Sivash) ist ein sehr breites System der flachen Buchten, das westlich vom Asowschem Meer liegt und die Halbinsel Krim vom Festland trennt. Nur eine einzige Verbindungsstelle zum Asowschem Meer, die geringe Tiefe des Siwaschsees (maximal 3 m) und starke Wasserverdunstung führen dazu, dass der Siwaschsee einen sehr hohen Salzgehalt hat. Besonders im südlichen und westlichen Teilen des Siwaschsees ist die Konzentration des Salzes sehr hoch und erreicht zum Teil 10 %. Zum Vergleich: Der Salzgehalt der Ozeane liegt bei ca. 3,5 %.
Der Boden der Gewässer ist mit einer teilweise über 5 m dicken Schicht aus Schlamm (Feinkohle) und Salzablagerungen bedeckt. Im Sommer trocknen große Flächen aus und werden dadurch zu einer unbewachsener Salzwüste. Der Salzgehalt in den verbleibenden Wasserstellen steigt weiter an und es wird eine Sole mit einer Salzkonzentration von ca. 30% (natürliche Sättigung) gebildet. Dabei ist die Farbe der Sole rosa, was auf die in der Sole enthaltene Beta-Carotin-haltige Mikroalge Dunaliella salina zurückzuführen ist. |
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 | Askania NovaAskania Nova ist ein Naturschutzgebiet mit der unberührten Steppe nördlich von der Halbinsel Krim. Von dem Siwaschsee ist Askania Nova nur wenige Kilometer entfernt. Den Namen gab dem Naturschutzgebiet die Siedlung Askania Nova, die von den deutschen Kolonisten im 1828 gegründet wurde. Ende des 19. Jahrhunderts legte der Friedrich von Falz-Fein in Askania Nova einen Zoo und einen Botanischen Garten an. Tiere und Pflanzen von der ganzen Welt fanden neue Heimat hier. Askania Nova wuchs sehr schnell und wurde in Russland sowie Europa berühmt. Der in der flachen Steppe angelegte Botanische Garten bekam auf der Weltausstellung in Paris im Jahr 1899 eine Goldmedaille. Und der Zoo wurde von der europäischen Presse als "kleine Afrika" bezeichnet. Seit 1985 befindet sich das Steppengebiet von Askania Nova in dem weltweiten Programm zu schützender Biosphärenreservate der UNESCO "Man and Biosphere" (MAB) und steht so in einer Reihe mit den berühmtesten Biosphärenreservaten wie beispielsweise dem Serengeti Nationalpark in Tansania und dem Yellowstone Nationalpark in den USA. Das Schutzgebiet umfasst insgesamt ca. 33.000 ha. |
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